Gürtelrose-Impfung: Wachsendes Interesse an Schutz vor schmerzhafter Erkrankung

31.01.2026 13 Aufrufe Wirtschaft und Finanzen
Die Gürtelrose, medizinisch Herpes Zoster genannt, entwickelt sich aus reaktivierten Windpocken-Viren und betrifft vor allem Menschen ab 50 Jahren. Die Erkrankung äußert sich durch einen schmerzhaften Hautausschlag und kann zu langanhaltenden Nervenschmerzen führen, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Schutzimpfung zunehmend an Bedeutung im präventiven Gesundheitsschutz.

Die verfügbare Impfung bietet einen wirksamen Schutz vor der Erkrankung und ihren möglichen Komplikationen. Gesundheitsexperten empfehlen die Immunisierung insbesondere für Menschen ab 60 Jahren sowie für jüngere Personen mit geschwächtem Immunsystem. Die Impfung erfolgt in zwei Dosen im Abstand von einigen Monaten und kann auch bei Personen eingesetzt werden, die bereits einmal an Gürtelrose erkrankt waren.

Das gestiegene Interesse an der Gürtelrose-Impfung lässt sich durch mehrere Faktoren erklären. Die demografische Entwicklung führt zu einer wachsenden Zahl älterer Menschen, die zur Hauptrisikogruppe gehören. Zudem hat die allgemeine Sensibilisierung für Impfprävention in den vergangenen Jahren zugenommen. Viele Betroffene berichten von erheblichen Schmerzen und langwierigen Beschwerden, was die Aufmerksamkeit für vorbeugende Maßnahmen verstärkt.

Interessierte sollten sich bei ihrem Hausarzt über die individuellen Möglichkeiten und Voraussetzungen informieren. Die Kosten für die Impfung werden in vielen Fällen von den Krankenkassen übernommen, wobei die genauen Regelungen variieren können. Eine frühzeitige Beratung hilft, den optimalen Zeitpunkt für die Immunisierung zu bestimmen.