marbella
Marbella ist eine der exklusivsten Küstenstädte an der spanischen Costa del Sol und verbindet andalusische Tradition mit modernem Luxus. Die Stadt bietet über 300 Sonnentage im Jahr, traumhafte Strände und den charmanten historischen Altstadtkern mit weißen Häusern und orangefarbenen Dächern. Besonders bekannt ist Marbella für den luxuriösen Yachthafen Puerto Banús, erstklassige Golfplätze und eine gehobene gastronomische Szene. Die Mischung aus kulturellem Erbe, mediterranem Klima und internationalem Flair macht Marbella zu einem beliebten Urlaubsziel für Reisende aus aller Welt.
Die ideale Reisezeit für Marbella erstreckt sich von Mai bis Oktober, wobei die Monate Juni und September besonders empfehlenswert sind. In diesen Monaten herrschen angenehme Temperaturen zwischen 24 und 28 Grad, die Strände sind weniger überfüllt als im Hochsommer und die Wassertemperaturen laden zum Baden ein. Juli und August sind zwar am wärmsten, können aber mit Temperaturen über 30 Grad und höheren Preisen verbunden sein. Auch der Frühling (April-Mai) und Herbst (Oktober) eignen sich hervorragend für Aktivurlauber und Golfspieler. Selbst die Wintermonate sind mild und bieten eine angenehme Alternative zu kalten nordeuropäischen Temperaturen.
Die Altstadt (Casco Antiguo) mit der Plaza de los Naranjos ist das historische Herzstück Marbellas und verzaubert mit blumengeschmückten Gassen und authentischen Tapas-Bars. Puerto Banús gilt als einer der glamourösesten Yachthäfen Europas und beeindruckt mit Luxusyachten, Designer-Boutiquen und erstklassigen Restaurants. Die Promenade Paseo Marítimo erstreckt sich über mehrere Kilometer entlang der Küste und lädt zum Flanieren, Joggen oder Radfahren ein. Kulturell interessant sind die Überreste der maurischen Stadtmauer und die Iglesia de la Encarnación aus dem 16. Jahrhundert. Für Naturliebhaber lohnt sich ein Ausflug in die nahegelegenen Bergdörfer der Sierra Blanca oder ein Besuch der Dünen von Artola am Naturstrand Cabopino.
Marbella gilt als eine der kostspieligeren Destinationen in Spanien, wobei die Preise je nach Stadtteil und Saison stark variieren können. In der Altstadt und an den westlichen Stränden finden sich durchaus erschwingliche Hotels, Restaurants und Bars mit authentischem Charakter. Die Bereiche rund um Puerto Banús und die Golden Mile gehören zu den luxuriösesten und entsprechend teuersten Gegenden der Stadt. Ein Mittelklasse-Hotel kostet in der Hauptsaison zwischen 100 und 200 Euro pro Nacht, während einfachere Unterkünfte bereits ab 60 Euro verfügbar sind. Wer außerhalb der Hochsaison reist und lokale Restaurants statt touristischer Hotspots wählt, kann Marbella auch mit moderatem Budget genießen.
Der nächstgelegene Flughafen ist Málaga-Costa del Sol, etwa 50 Kilometer östlich von Marbella, mit direkten Verbindungen zu vielen europäischen Städten. Vom Flughafen erreicht man Marbella bequem per Bus, Taxi oder Mietwagen in etwa 45 Minuten bis einer Stunde. Ein Mietwagen ist empfehlenswert, wenn man die Umgebung erkunden und flexibel sein möchte, da man damit auch nahegelegene Bergdörfer und andere Küstenorte besuchen kann. Innerhalb Marbellas kommt man gut zu Fuß zurecht, besonders in der Altstadt und entlang der Promenade, während für längere Strecken Taxis, Uber oder lokale Busse zur Verfügung stehen. Die Busverbindungen entlang der Küste sind zuverlässig und verbinden Marbella mit Puerto Banús und anderen Nachbarorten.