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Die Handball-Europameisterschaft 2026 der Männer wird vom 13. bis 31. Januar 2026 ausgetragen. Als Gastgeber fungieren Dänemark, Norwegen und Schweden gemeinsam, wobei die Spiele auf verschiedene Arenen in diesen drei skandinavischen Ländern verteilt werden. Die Hauptrunde und Finalspiele finden voraussichtlich in den größten Hallen statt, während die Vorrunde dezentral ausgetragen wird. Insgesamt nehmen 24 Nationen an diesem prestigeträchtigen Turnier teil.
Frankreich zählt als amtierender Olympiasieger und mehrfacher Welt- und Europameister zu den absoluten Topfavoriten der Handball-EM 2026. Die französische Mannschaft verfügt über eine außergewöhnliche Mischung aus erfahrenen Weltklassespielern und aufstrebenden Talenten, die sowohl in der Offensive als auch in der Defensive überzeugen. Mit Spielern aus der französischen Liga und internationalen Top-Clubs verfügt das Team über enorme Qualität und Tiefe im Kader. Die Franzosen streben bei jedem großen Turnier den Titel an und werden auch 2026 alles daransetzen, eine Medaille zu gewinnen.
Portugal hat sich in den letzten Jahren zu einer respektablen Handball-Nation entwickelt, gehört aber nicht zum engsten Favoritenkreis der EM 2026. Die portugiesische Mannschaft strebt bei großen Turnieren in erster Linie den Einzug in die Hauptrunde an und möchte gegen etablierte Teams Achtungserfolge erzielen. Mit einer kämpferischen Spielweise und zunehmend besserer Ausbildung junger Talente kann Portugal durchaus für Überraschungen sorgen. Eine direkte Begegnung zwischen Frankreich und Portugal würde voraussichtlich klar zugunsten der Franzosen ausfallen, wenngleich Portugal im Handball nie chancenlos ist.
Die 24 teilnehmenden Mannschaften werden zunächst in sechs Vorrundengruppen mit je vier Teams eingeteilt, wobei jedes Team gegen die anderen Gruppenmitglieder spielt. Die jeweils besten drei Teams einer Gruppe qualifizieren sich für die Hauptrunde, wo sie in zwei Sechsergruppen aufgeteilt werden und ihre Punkte gegen ebenfalls qualifizierte Teams aus der Vorrunde mitnehmen. Nach der Hauptrunde erreichen die besten zwei Teams jeder Gruppe das Halbfinale, während die Plätze drei und vier um Bronze spielen. Bei Punktgleichheit in der Tabelle entscheiden zunächst der direkte Vergleich, dann die Tordifferenz und schließlich die erzielten Tore über die Platzierung.
Frankreich ist die erfolgreichste Handball-Nation der Welt mit sechs Weltmeistertiteln, drei Europameistertiteln und drei olympischen Goldmedaillen. Die französische Dominanz begann in den 1990er Jahren und hält bis heute an, wobei sie regelmäßig Finals erreichen und Medaillen gewinnen. Portugal hingegen konnte bisher keine Medaille bei großen internationalen Turnieren erringen und qualifiziert sich erst seit wenigen Jahren regelmäßig für Europameisterschaften. Der größte Erfolg der portugiesischen Handball-Nationalmannschaft war bislang die Teilnahme an EM-Endrunden, wobei sie dort meist in der Vorrunde oder frühen Hauptrunde ausscheiden.