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Die beste Reisezeit hängt von den persönlichen Interessen ab. Für Nordlichter eignen sich die Wintermonate von September bis März, während die Sommermonate Juni bis August mit langen Tagen, milderen Temperaturen und zugänglichen Hochlandstraßen punkten. Der Sommer bietet nahezu 24 Stunden Tageslicht und ist ideal für Wanderungen und Rundreisen. Die Nebensaison im Mai und September kombiniert oft weniger Touristen mit akzeptablem Wetter und moderaten Preisen.

Island zählt zu den teuersten Reisezielen Europas, wobei die Kosten deutlich über dem mitteleuropäischen Durchschnitt liegen. Ein Restaurantbesuch kostet pro Person schnell 30-50 Euro, Unterkünfte beginnen bei etwa 100 Euro pro Nacht, und Benzinpreise übersteigen häufig 2 Euro pro Liter. Durch Selbstversorgung mit Supermarkteinkäufen, Camping oder Hostels und eigenständige Tourenplanung lassen sich die Kosten jedoch erheblich senken. Mit einem Tagesbudget von 80-150 Euro pro Person ist bei sparsamer Reiseweise zu rechnen.

Ein Mietwagen ist für die meisten Island-Besucher sehr empfehlenswert, da er die größte Flexibilität und Unabhängigkeit bietet. Das öffentliche Verkehrsnetz ist außerhalb Reykjavíks sehr begrenzt, und viele Sehenswürdigkeiten liegen abseits der Hauptrouten. Für das Hochland und F-Straßen ist ein Allradfahrzeug gesetzlich vorgeschrieben und unbedingt notwendig. Alternativ können organisierte Touren gebucht werden, die jedoch deutlich weniger Spontaneität ermöglichen und auf Dauer teurer werden können.

Zu den Highlights gehören die Golden-Circle-Route mit Þingvellir-Nationalpark, Geysir und Gullfoss-Wasserfall sowie die Gletscherlagune Jökulsárlón im Südosten. Die Halbinsel Snæfellsnes wird oft als "Island in Miniatur" bezeichnet und bietet eine beeindruckende Vielfalt auf kleinem Raum. Weitere Must-Sees sind die Wasserfälle Skógafoss und Seljalandsfoss, die Blaue Lagune, das Hochland mit Landmannalaugar und die Westfjorde für Abenteuerlustige. Je nach Jahreszeit sollten auch Nordlichter-Spots oder die Midnight-Sun-Erlebnisse eingeplant werden.

Nordlichter sind in Island von etwa Mitte August bis Mitte April sichtbar, wobei die besten Monate September bis März sind. Voraussetzungen sind dunkle, wolkenfreie Nächte und erhöhte Sonnenaktivität, die durch spezielle Apps und Vorhersagedienste getrackt werden kann. Die Wahrscheinlichkeit steigt deutlich außerhalb von Reykjavík, wo weniger Lichtverschmutzung herrscht. Es ist wichtig zu wissen, dass Nordlichter ein Naturphänomen sind und niemals garantiert werden können, aber Geduld und mehrere Nächte erhöhen die Chancen erheblich.